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<row _id="1"><gut>Gut Beigarten</gut><strasse_hausnummer>Beigarten 5</strasse_hausnummer><plz_ort>82064 Straßlach</plz_ort><betriebsflaeche_(hektar)>215</betriebsflaeche_(hektar)><zertifizierungen>Naturland: DE-ÖKO-005, EMAS zertifiziert</zertifizierungen><betriebsschwerpunkte>Ackerbau, Kompostierung</betriebsschwerpunkte><strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><biobetrieb_seit>1989</biobetrieb_seit><beschreibung>Gut Beigarten, seit 1961 im städtischen Besitz, wurde 1989 als erster städtischer Gutsbetrieb auf ökologischen Landbau umgestellt und Mitglied eines anerkannten Anbauverbandes. Ab 1990 wurden verschiedene Maßnahmen zur Förderung der ökologischen Vielfalt umgesetzt, darunter die Anpflanzung von Hecken, Feldgehölzen und Streuobstflächen sowie die Anlage eines Feuchtbiotops. Dadurch entstand ein Netzwerk naturbetonter Ökosysteme mit hohem ästhetischem Wert. Die Produktionsschwerpunkte des Gutes liegen im Anbau von Getreide, Ackerbohnen und Feldfutter. Zudem versorgt Gut Beigarten den Tierpark Hellabrunn mit Futter und Stroh und betreibt eine Kompostieranlage zur Verarbeitung von Mist und kommunalem Grüngut.</beschreibung></row>
<row _id="2"><gut>Gut Buchhof</gut><strasse_hausnummer>Buchhof 3</strasse_hausnummer><plz_ort>82319 Starnberg</plz_ort><betriebsflaeche_(hektar)>305</betriebsflaeche_(hektar)><zertifizierungen>Naturland: DE-ÖKO-005, EMAS zertifiziert</zertifizierungen><betriebsschwerpunkte>Ackerbau, Grünlandwirtschaft</betriebsschwerpunkte><strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><biobetrieb_seit>2001</biobetrieb_seit><beschreibung>Gut Buchhof, seit 1965 im Besitz der Stadt München, wurde durch den Erwerb des "Schmalzhofs" 1991 erweitert. Zwischen 1994 und 1998 wurden umfangreiche Renovierungsmaßnahmen durchgeführt. Das Schloss Buchhof und Teile des Guts sind an die "Munich International School" verpachtet. 2000 erfolgte die Umstellung auf ökologischen Landbau mit Schwerpunkt auf Getreide und Leguminosen.</beschreibung></row>
<row _id="3"><gut>Gut Delling</gut><strasse_hausnummer>Mühlstraße 2</strasse_hausnummer><plz_ort>82229 Seefeld</plz_ort><betriebsflaeche_(hektar)>268</betriebsflaeche_(hektar)><zertifizierungen>Naturland: DE-ÖKO-005, EMAS zertifiziert</zertifizierungen><betriebsschwerpunkte>Ackerbau, Grünlandwirtschaft</betriebsschwerpunkte><strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><biobetrieb_seit>1995</biobetrieb_seit><beschreibung>Gut Delling, dessen Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, liegt malerisch im Aubachtal nahe dem Ammersee und ist seit 1980 im Besitz der Stadt München. 1981 wurde das Hofgut Algertshausen angegliedert. Zum Gut gehört die denkmalgeschützte St. Georgs-Kapelle und der historische Sommerkeller, der in Erbpacht vergeben ist. Die Eichenallee zwischen Seefeld und Ettenhofen, die aus dem 18. Jahrhundert stammt, gilt als längste und älteste Europas. 1997 wurde eine moderne Getreideanlage errichtet und sieben Hektar wurden dem Bund Naturschutz überlassen. Seit 1995 wird ökologischer Landbau betrieben, mit Schwerpunkt auf Getreide und Leguminosen. Nicht landwirtschaftlich genutzte Gebäude sind gewerblich vermietet.</beschreibung></row>
<row _id="4"><gut>Gut Dietersheim</gut><strasse_hausnummer>Echinger Straße 37</strasse_hausnummer><plz_ort>85386 Dietersheim</plz_ort><betriebsflaeche_(hektar)>448</betriebsflaeche_(hektar)><zertifizierungen>EMAS zertifiziert, "Münchner ÖKOPROFIT-Betrieb"</zertifizierungen><betriebsschwerpunkte>Ackerbau</betriebsschwerpunkte><strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><biobetrieb_seit>2024</biobetrieb_seit><beschreibung>Gut Dietersheim befindet sich seit 1944 im Besitz der Stadt München. Nach einem Brand im Jahr 1955 wurde hier der erste viehlose städtische Gutsbetrieb etabliert, der lange Zeit zur Unterbringung von Klärschlamm diente. Seit 1985 sind 1,24 Hektar einer ehemaligen Klärschlammdeponie an den Landesbund für Vogelschutz verpachtet, 3,35 Hektar dienen als Pferchflächen für Schafe des Heideflächenvereins Münchner Norden. Heute werden hauptsächlich Getreide und Körnermais angebaut. Ein Drittel der Betriebsfläche ist ständig stillgelegt, um die ökologische Balance zu wahren.</beschreibung></row>
<row _id="5"><gut>Gut Großlappen</gut><strasse_hausnummer>Freisinger Landstraße 153</strasse_hausnummer><plz_ort>80939 München</plz_ort><betriebsflaeche_(hektar)>482</betriebsflaeche_(hektar)><zertifizierungen>Bioland:DE-ÖKO-006, EMAS zertifiziert</zertifizierungen><betriebsschwerpunkte>Zentrale Verwaltung der Stadtgüter München, Ackerbau, Ausgleichsflächen, Landschaftspflege</betriebsschwerpunkte><strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr)>ca. 100.000</strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr)><biobetrieb_seit>2018</biobetrieb_seit><beschreibung>Gut Großlappen wurde zwischen 1916 und 1921 erworben. Bis in die 1980er Jahre wurde auf den Flächen Klärschlamm ausgebracht. Nach der Aufgabe der Schweine- und Rinderhaltung Ende der 1970er Jahre wurden die ehemaligen Stallungen gewerblich vermietet. Seit 1995 befindet sich die Verwaltung der Stadtgüter München im Gutshaus. Die Brennerei zur Gewinnung von Industriealkohol wurde 2012 eingestellt. 2017 wurde der Güterverbund "Ökobetriebe Nord" mit Hauptsitz in Gut Großlappen gegründet. Von hier aus werden Gut Riem, Gut Obergrashof und Gut Zengermoos nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet und verwaltet. Alle Betriebe sind EMAS-zertifiziert und werden nachhaltig bewirtschaftet. Schwerpunkte sind die Pflege ökologischer Ausgleichsflächen und die Verwaltung von Ökokonten. Landschaftspflegearbeiten im Klärwerk Marienhof sind ebenfalls Teil des Jahreszyklus. Der Anbau von Getreide, Kartoffeln, Hackfrüchten und Feldfutter erfolgt zentral von Gut Großlappen.</beschreibung></row>
<row _id="6"><gut>Gut Karlshof</gut><strasse_hausnummer>Freisinger Straße 64</strasse_hausnummer><plz_ort>85737 Ismaning</plz_ort><betriebsflaeche_(hektar)>320</betriebsflaeche_(hektar)><zertifizierungen>EMAS zertifiziert, "Münchner ÖKOPROFIT-Betrieb"</zertifizierungen><betriebsschwerpunkte>Ackerbau, Ochsenmast, Biogasanlage, Direktvermarktung</betriebsschwerpunkte><strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr)>ca. 4.500.000</strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr)><strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr)>ca. 190.000</strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr)><biobetrieb_seit>2024</biobetrieb_seit><beschreibung>Gut Karlshof wurde 1899 zusammen mit Schloss Ismaning und Gut Zengermoos erworben. Schloss Ismaning ging 1919 an die Gemeinde Ismaning über und 1978 wurde der Peterhof an die Flughafen München Gesellschaft verkauft. Nun dient der Karlshof heute verschiedenen städtischen Referaten als Seminar- und Fortbildungsort. 1999 wurde eine Biogasanlage in Betrieb genommen, die 2009/10 auf 500 Kw erweitert wurde. Die Anlage erzeugt jährlich rund 4.500.000 kwh Strom und Spart etwa 1.700 Tonnen Kohlendioxid ein. Gut Karlshof hält etwa 540 Mastochsen, deren Fleisch ab Hof, über die Ochsenbraterei auf dem Oktoberfest und über Metzgerei Vinzenz-Murr vermarktet wird. Die Stallungen wurden 2000-2002 artgerecht umgestaltet. Die pflanzliche Produktion umfasst Getreide, Silomais, Leguminosen und Durchwachsene Silphie als Futter für die Ochsen und die Biogasanlage. Der Hof verfügt über eine Getreidereinigungs- und Trocknungsanlage sowie umfangreiche Lagermöglichkeiten.</beschreibung></row>
<row _id="7"><gut>Gut Obergrashof (Gut Hochmutting)</gut><strasse_hausnummer>Obergrashof 1</strasse_hausnummer><plz_ort>85221 Dachau</plz_ort><betriebsflaeche_(hektar)>362</betriebsflaeche_(hektar)><zertifizierungen>Bioland:DE-ÖKO-006, EMAS zertifiziert</zertifizierungen><betriebsschwerpunkte>Kompostierung, Grünlandwirtschaft, Futterbau</betriebsschwerpunkte><strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><biobetrieb_seit>1989</biobetrieb_seit><beschreibung>Im November 1989 wurde das bis dahin verpachtete Gut Obergrashof auf ökologischen Landbau umgestellt und Mitglied im Bioland- Anbauverband. Nach einem von der Bayrischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau entwickelten Landschaftspflegekonzept wurden umfangreiche Maßnahmen zur ökologischen Strukturverbesserung durchgeführt. Hierzu zählen Heckenpflanzungen, Streuobstwiesen, Feuchtflächen, Kleingewässer und Aufforstungen, die ein naturnahes Verbundsystem schufen. Es bestehen Austauschbeziehungen zum Moorversuchsgut Oberschleißheim. Mit Unterstützung der Stadtgüter München wurde eine Umweltstation und 2003 ein Umwelthaus errichtet. Der Verein Dachauer Moos e.V. fördert dort zusammen mit der Volkshochschule Dachau Jugend- und Erwachsenenbildung in Landwirtschaft und Naturschutz. Wissenschaftliche Begleituntersuchungen dokumentieren ökologische Veränderungen und belegen eine deutliche Zunahme der Artenvielfalt. Das erzeugte Heu wird sowohl ökologisch als auch konventionell vermarktet. Zur Nährstoffrückführung wurde eine Kompostplatte errichtet, auf der Mist, Grünschnitt und Gartenabfälle kompostiert werden.</beschreibung></row>
<row _id="8"><gut>Gut Riem</gut><strasse_hausnummer>Isarlandstraße 1</strasse_hausnummer><plz_ort>81829 München</plz_ort><betriebsflaeche_(hektar)>245</betriebsflaeche_(hektar)><zertifizierungen>Bioland:DE-ÖKO-006, EMAS zertifiziert</zertifizierungen><betriebsschwerpunkte>Ackerbau, Krautgarten, Lernort Bio-Bauernhof</betriebsschwerpunkte><strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><biobetrieb_seit>1997</biobetrieb_seit><beschreibung>Nach der Übernahme durch die Stadt München im Jahr 1965 hatte das Gut Riem einen Viehbestand von 100 Mastrindern und 50 Milchkühen. Zehn Jahre später wurde die Rinderhaltung eingestellt und 1983 die Brennerei aufgelöst. Heute werden die landwirtschaftlichen Flächen nach den Richtlinien des Bioland- Verbandes bewirtschaftet. Das Gut Riem ist bekannt für sein jährliches ökologisches Hoffest im September, acht "Krautgarten"-Standorte mit über 500 Parzellen, ökopädagogische Angebote für Kindergärten und Schulklassen, sowie die "Kartoffel selber klauben" Aktionen im Herbst. Diese Aktivitäten bilden die Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Guts. Gemäß dem betrieblichen Entwicklungskonzept soll Gut Riem ein Begegnungsort für Städter mit Landwirtschaft und Umwelt werden. Das Leitbild der "Multifunktionalen Landwirtschaft" wurde durch die Sicherung hofnaher Flächen für artgerechte Tierhaltung und den Aufbau eines "Erlebnisbauernhofs" erfolgreich umgesetzt.</beschreibung></row>
<row _id="9"><gut>Gut Schorn</gut><strasse_hausnummer>Kapellenstraße 3</strasse_hausnummer><plz_ort>86554 Pöttmes</plz_ort><betriebsflaeche_(hektar)>176</betriebsflaeche_(hektar)><zertifizierungen>Bioland:DE-ÖKO-006, EMAS zertifiziert</zertifizierungen><betriebsschwerpunkte>Ackerbau</betriebsschwerpunkte><strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr)>ca 10.000</strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr)><biobetrieb_seit>2011</biobetrieb_seit><beschreibung>Nach dem Kauf von Gut Schorn im Jahr1980 wurde die Milchviehhaltung zugunsten der Bullenmast aufgegeben, welche 1989 auf extensive Ochsenmast umgestellt wurde. Aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen wurde die Rinderhaltung 1993 vollständig eingestellt und Gut Schorn wurde als konventioneller Ackerbaubetrieb mit zugehöriger Alkoholbrennerei geführt. Im Jahr 2012 wurde der Brennereibetrieb wegen des Auslaufens des Deutschen Branntweinmonopols eingestellt. Bereits im Herbst 2011 begann die Umstellung auf ökologischen Landbau und das Gut wurde Mitglied im Biolandverband. Die Anbauschwerpunkte liegen seither auf Getreide, Mais und Kleegras. Eine ehemalige Sandgrube auf dem Gutsgelände beherbergt eine bedeutende, unter Naturschutz stehende Uferschwalbenpopulation.</beschreibung></row>
<row _id="10"><gut>Gut Zengermoos</gut><strasse_hausnummer>Franzheimer Ring 7</strasse_hausnummer><plz_ort>85452 Moosinning</plz_ort><betriebsflaeche_(hektar)>52</betriebsflaeche_(hektar)><zertifizierungen>Bioland:DE-ÖKO-006</zertifizierungen><betriebsschwerpunkte>Ackerbau</betriebsschwerpunkte><strom_durch_biogas_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><strom_durch_photovoltaik_(kwh_pro_jahr) xsi:nil="true" /><biobetrieb_seit>1994</biobetrieb_seit><beschreibung>Das 1993 erworbene Gut Zengermoos wurde 1994 auf ökologischen Landbau umgestellt. Die Siedlung Zengermoos entstand in den Achtzigerjahren, als durch den Flughafenbau verdrängte Bauern hier angesiedelt wurden. Die Gutsgebäude dienen als Wohnungen für städtische Mitarbeiter und sind an Gewerbetreibende verpachtet. Die landwirtschaftlichen Flächen werden nach den Bioland-Richtlinien bewirtschaftet.</beschreibung></row>
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